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Genehmigungsprozess

Definition

Ein Genehmigungsprozess in einer QM-Software ist ein definierter, softwaregestützter Workflow, der festlegt, welche Personen ein Dokument, eine Änderung oder einen Datensatz in welcher Reihenfolge prüfen und freigeben müssen. Er stellt sicher, dass Inhalte erst nach vollständiger Autorisierung aller zuständigen Stellen in Kraft treten. Die Software bildet diesen Ablauf digital ab, dokumentiert jeden Schritt nachvollziehbar und ersetzt papierbasierte Unterschriftenläufe.

Warum Genehmigungsprozess wichtig ist

Normen wie ISO 9001 oder ISO 13485 verlangen den Nachweis, dass Dokumente und Änderungen geregelt freigegeben werden – ein lückenloser Audit-Trail ist dabei keine Kür, sondern Pflicht. Eine QM-Software bildet diese Anforderung direkt ab: Jede Freigabe wird mit Zeitstempel, Benutzeridentität und Kommentar gespeichert, sodass Sie im Audit jederzeit belegen können, wer wann welche Entscheidung getroffen hat. Gleichzeitig beschleunigt ein strukturierter Genehmigungsprozess die interne Abstimmung, weil die Software Verantwortliche automatisch benachrichtigt, Fristen überwacht und Engpässe sichtbar macht – statt dass Dokumente unbemerkt in Postfächern liegen bleiben.

Beispiel

Ein Medizintechnikunternehmen überarbeitet seine Arbeitsanweisung zur Reinigung von Produktionswerkzeugen. In der QM-Software wird nach dem Speichern automatisch ein Genehmigungsworkflow gestartet: Zuerst prüft der zuständige Prozessverantwortliche den Inhalt und gibt ein inhaltliches Okay, anschließend erhält der Qualitätsmanager eine Aufgabe zur formalen Freigabe. Erst wenn beide Schritte abgeschlossen sind, wechselt das Dokument in den Status „Freigegeben" und wird für alle Mitarbeitenden sichtbar geschaltet. Die vorherige Version wird automatisch archiviert und bleibt revisionssicher abrufbar.

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