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Qualitätsmanagement für Lebensmittel: QM-Software und Beratung für die Lebensmittelindustrie

Lebensmittelsicherheit, Hygiene und Rückverfolgbarkeit verlangen lückenlose Nachweise. Mit der QM-Software i:solution CAQ und unserer QM-Beratung organisieren Sie das Qualitätsmanagement für Lebensmittel schlank und jederzeit auditbereit.

  • Dokumente gelenkt und revisionssicher
  • Schulungen und Unterweisungen nachweisen
  • Reklamationen, Maßnahmen und Audits in einem System
  • Software und Beratung aus einer Hand
i:solution CAQ Startseite mit Modulen für Dokumente, Maßnahmen, Kennzahlen und Schulungen

Folgende Unternehmen vertrauen bereits auf CONCEPT PRO

Was ist Qualitätsmanagement in der Lebensmittelindustrie?

Qualitätsmanagement (QM) in der Lebensmittelindustrie umfasst alle geplanten und dokumentierten Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen sicherstellt, dass seine Lebensmittel sicher, gesetzeskonform und in gleichbleibender Qualität hergestellt werden. Dazu gehören die Gefahrenanalyse nach HACCP, Hygiene- und Reinigungspläne, die Rückverfolgbarkeit von Rohwaren und Chargen, die Bewertung von Lieferanten, interne Audits sowie die Bearbeitung von Abweichungen und Reklamationen. Ziel ist nicht nur ein gutes Produkt, sondern der jederzeit belegbare Nachweis gegenüber Behörden, Handelskunden und Zertifizierern.

Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung bei Lebensmitteln: der Unterschied

Die beiden Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber verschiedene Ebenen:

  • Qualitätsmanagement ist das übergeordnete System. Es legt fest, wer wofür verantwortlich ist, welche Prozesse gelten, wie Dokumente gelenkt werden und wie das Unternehmen sich kontinuierlich verbessert.
  • Qualitätssicherung ist ein Teil davon. Sie prüft im Betrieb, ob die festgelegten Vorgaben eingehalten werden: Wareneingangsprüfungen, Temperatur- und Hygienekontrollen, Laboranalysen, Freigaben.

Für die Praxis heißt das: Die Qualitätssicherung erzeugt laufend Prüfergebnisse und Nachweise. Das Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass diese Nachweise vollständig, aktuell und im Audit auffindbar sind.

Rechtliche Grundlagen und Standards im Lebensmittel-QM

In der Lebensmittelbranche greifen gesetzliche Pflichten und privatwirtschaftliche Standards ineinander. Die gesetzlichen Vorgaben gelten für alle Lebensmittelunternehmer. Die Zertifizierungsstandards verlangt in der Regel der Handel von seinen Lieferanten.

Regelwerk
Art
Worum es geht
Verordnung (EG) Nr. 178/2002 (Lebensmittel-Basisverordnung)
EU-Recht, Pflicht
Grundsätze des Lebensmittelrechts. Art. 18 verlangt Rückverfolgbarkeit: Sie müssen belegen können, von wem Sie Rohwaren bezogen und an wen Sie geliefert haben.
Verordnung (EG) Nr. 852/2004 (Lebensmittelhygiene)
EU-Recht, Pflicht
Art. 5 verpflichtet Lebensmittelunternehmer (außer in der Primärproduktion) zu einem dauerhaften Verfahren auf Basis der HACCP-Grundsätze.
HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points)
Konzept
Gefahrenanalyse, kritische Kontrollpunkte, Grenzwerte, Überwachung, Korrekturmaßnahmen, Verifizierung und Dokumentation.
ISO 22000:2018
Internationale Norm
Managementsystem für Lebensmittelsicherheit für alle Organisationen der Lebensmittelkette, mit der Struktur anderer ISO-Managementnormen. Eine Neuausgabe ist in Vorbereitung.
FSSC 22000
Zertifizierungsprogramm, GFSI-anerkannt
Baut auf ISO 22000 auf und ergänzt sektorspezifische Präventivprogramme (ISO-22002-Reihe).
IFS Food 8
Zertifizierungsstandard, GFSI-anerkannt
Standard für Lebensmittelhersteller, besonders relevant für die Produktion von Handelsmarken.
BRCGS Global Standard Food Safety
Zertifizierungsstandard, GFSI-anerkannt
Standard für Lebensmittelsicherheit, häufig gefordert von Handelskunden im englischsprachigen Raum.
ISO 9001:2015
Internationale Norm
Allgemeines Qualitätsmanagement. Branchenunabhängig und oft die Basis, auf der Lebensmittel-Standards aufsetzen.

GFSI steht für die Global Food Safety Initiative. Sie prüft Zertifizierungsprogramme gegen eigene Anforderungen und erkennt sie an. Welcher Standard für Sie der richtige ist, hängt vor allem von Ihren Abnehmern ab.

Aufgaben des Qualitätsmanagements in der Lebensmittelproduktion

  • Gefahrenanalyse und HACCP-Konzept erstellen, kritische Kontrollpunkte festlegen und deren Überwachung nachweisen.
  • Hygiene- und Reinigungspläne, Arbeitsanweisungen und Rezepturen aktuell halten und an die richtigen Mitarbeiter verteilen.
  • Rückverfolgbarkeit von Rohwaren, Chargen und Lieferungen sicherstellen, damit eine Sperrung oder ein Rückruf schnell und gezielt möglich ist.
  • Lieferanten bewerten und deren Zertifikate auf Gültigkeit überwachen.
  • Wareneingang prüfen: Temperatur, Beschaffenheit, Kennzeichnung und Begleitpapiere.
  • Mess- und Prüfmittel wie Thermometer oder Waagen regelmäßig prüfen und kalibrieren.
  • Mitarbeiter schulen, etwa in Hygiene und Allergenmanagement, und die Schulungen nachweisen.
  • Abweichungen, Reklamationen und Korrekturmaßnahmen erfassen und bis zur Wirksamkeitsprüfung verfolgen.
  • Interne Audits planen und durchführen, um für Zertifizierungsaudits vorbereitet zu sein.
  • Food Fraud und Food Defense bewerten, also Risiken durch Täuschung oder absichtliche Manipulation.

Warum Papier und Excel im Lebensmittel-QM an Grenzen stoßen

Viele mittelständische Lebensmittelhersteller führen ihr QM über Ordner, Laufwerke und Tabellen. Das funktioniert, solange wenige Dokumente und ein Standard im Spiel sind. Kommen ein zweiter Standard, wechselnde Rezepturen, neue Lieferanten und mehrere Schichten dazu, entstehen typische Lücken:

  • Arbeitsanweisungen existieren in mehreren Versionen, und niemand kann belegen, wer die aktuelle gelesen hat.
  • Ein Lieferantenzertifikat läuft ab, ohne dass es jemand bemerkt.
  • Maßnahmen aus dem letzten Audit sind beschlossen, aber nicht nachverfolgt.
  • Vor jedem Audit wird tagelang zusammengesucht, was eigentlich schon vorhanden ist.

Eine QM-Software ersetzt nicht die fachliche Arbeit Ihres Qualitätsmanagers. Sie sorgt dafür, dass Dokumente, Fristen und Nachweise an einer Stelle zusammenlaufen.

So unterstützt die QM-Software i:solution CAQ Ihr Lebensmittel-QM

i:solution CAQ ist modular aufgebaut. Die folgenden Module decken typische Aufgaben im Lebensmittel-QM ab:

Aufgabe in der Lebensmittelpraxis
i:solution-Modul
Was das Modul leistet
Hygienepläne, Arbeitsanweisungen, Rezepturen
Revisionierung, Prüfung und Freigabe, Verteilung an die zuständigen Mitarbeiter per E-Mail-Benachrichtigung, lückenlose Historie.
Abläufe in Produktion und Lager
Grafische Prozesslandschaft mit Verantwortlichen, Zielen und Messgrößen; verknüpft mit den zugehörigen Dokumenten.
Gefahren und Risiken bewerten
Risiken identifizieren, bewerten und über Risikomatrix und Kennzahlen überwachen, Maßnahmen ableiten.
Rohwaren im Wareneingang prüfen
Prüfpläne mit Messwerten und Abweichungsgrenzen, Stichprobenplan nach Liefermenge, Scan von QR- und Barcodes, Lieferantenreklamation direkt aus der Prüfung.
Lieferanten und deren Zertifikate
Lieferantenbewertung, Selbstauskunft-Fragebögen und Zertifikatsverwaltung mit Gültigkeitsdatum.
Thermometer, Waagen, Messgeräte
Überwachung interner und externer Kalibrierung mit automatischer Terminerinnerung.
Hygieneschulungen und Unterweisungen
Wiederkehrende Schulungen mit Intervall und Erinnerung, Online-Schulungen mit Verständnisfrage, Nachweis je Mitarbeiter.
Kundenbeschwerden und Abweichungen
Kunden-, Lieferanten- und interne Reklamationen, Sofort- und Vorbeugemaßnahmen, 8D-Methode, Wirksamkeitsprüfung.
Interne Audits und Lieferantenaudits
Auditplanung, Fragenkataloge, Feststellungen und daraus abgeleitete Maßnahmen.
Wartung von Produktionsanlagen
Wartungspläne und automatische Terminüberwachung für Maschinen.

Sie suchen eine HACCP-Software? i:solution CAQ hat kein eigenes HACCP-Modul. Wie Sie Ihr HACCP-Konzept, Ihre Gefahrenanalyse und die Überwachung der kritischen Kontrollpunkte mit den vorhandenen Modulen dokumentieren, besprechen wir gern konkret an Ihrem Fall.

Für Mitarbeiter in Produktion und Lager, die nur lesen und bestätigen müssen, gibt es den Webviewer. i:solution läuft als Einzelplatz, als Mehrplatzversion oder als Cloud-Lösung; einen Überblick finden Sie unter Preise und Editionen.

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QM-Beratung: Ihr Qualitätsmanagementsystem aufbauen und pflegen

Software allein macht noch kein funktionierendes QM. Mit unserer QM-Beratung begleiten wir Sie seit über 25 Jahren beim Aufbau, bei der Pflege und bei der Prüfung Ihres Qualitätsmanagementsystems:

  • Aufbau und Einführung: Analyse Ihrer Prozesse und vorhandenen Dokumente, Abgleich mit den Normanforderungen, Erstellung der Dokumentation, Begleitung bis zum Zertifizierungsaudit.
  • Betreuung und Optimierung: Pflege Ihres QM-Systems, Überwachung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Unterstützung beim Management-Review.
  • Interne Audits: Wir übernehmen die Durchführung, wenn Ihnen intern die Kapazität fehlt.
  • Externer QMB: Wir übernehmen die Rolle des Qualitätsmanagementbeauftragten für Sie.

Gerade für mittelständische Lebensmittelbetriebe ist ISO 9001 oft die gemeinsame Basis, auf der weitere Anforderungen aufsetzen. Welche Kombination für Sie sinnvoll ist, klären wir im ersten Gespräch.

In fünf Schritten zum digitalen Lebensmittel-QM

  1. Bestandsaufnahme: Welche Dokumente, Prozesse und Nachweise gibt es heute, und welche Standards verlangen Ihre Abnehmer?
  2. Struktur festlegen: Prozesslandschaft, Verantwortlichkeiten und Dokumentenstruktur definieren.
  3. Inhalte übernehmen: Bestehende Dokumente in i:solution überführen; Musterinhalte und Musterprozesse erleichtern den Start.
  4. Mitarbeiter einbinden: Rollen und Rechte vergeben, Schulungen anlegen, Lesebestätigungen einführen.
  5. Laufend verbessern: Audits, Reklamationen und Kennzahlen auswerten und daraus Maßnahmen ableiten.

Häufige Fragen zum Qualitätsmanagement für Lebensmittel

Was macht man im Qualitätsmanagement von Lebensmitteln?

Das Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass Lebensmittel sicher und in gleichbleibender Qualität hergestellt werden und dass sich das belegen lässt. Typische Aufgaben sind das HACCP-Konzept, Hygienepläne, die Rückverfolgbarkeit von Rohwaren und Chargen, Lieferantenbewertungen, Schulungen, interne Audits und die Bearbeitung von Abweichungen und Reklamationen.

Was ist der Unterschied zwischen Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung bei Lebensmitteln?

Qualitätsmanagement ist das Gesamtsystem aus Verantwortlichkeiten, Prozessen und Dokumenten. Qualitätssicherung ist ein Teil davon und prüft im Betrieb, ob die Vorgaben eingehalten werden, zum Beispiel durch Wareneingangs-, Temperatur- und Hygienekontrollen.

Ist HACCP für Lebensmittelunternehmen Pflicht?

Ja. Nach Art. 5 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 müssen Lebensmittelunternehmer ein ständiges Verfahren einrichten, das auf den HACCP-Grundsätzen beruht. Ausgenommen ist die Primärproduktion. Wie aufwendig das Verfahren sein muss, hängt von Art und Größe des Betriebs ab.

Welcher Standard ist der richtige: IFS Food, BRCGS, FSSC 22000 oder ISO 22000?

Das entscheiden meist Ihre Abnehmer. IFS Food, BRCGS und FSSC 22000 sind von der GFSI anerkannt und werden vom Handel häufig verlangt. ISO 22000 ist die internationale Norm für Lebensmittelsicherheitsmanagement, auf der FSSC 22000 aufbaut. Klären Sie zuerst, welche Zertifikate Ihre wichtigsten Kunden fordern.

Brauche ich eine spezielle HACCP-Software?

Nicht zwingend. Entscheidend ist, dass Gefahrenanalyse, Überwachung und Korrekturmaßnahmen dokumentiert, aktuell und im Audit auffindbar sind. Viele Unternehmen verwalten das HACCP-Konzept in ihrer QM-Software zusammen mit Hygieneplänen, Schulungen und Lieferantennachweisen. i:solution CAQ bietet dafür kein eigenes HACCP-Modul; wie Sie es mit den vorhandenen Modulen umsetzen, zeigen wir Ihnen gern in einer Demo.

Was kostet eine QM-Software für einen Lebensmittelbetrieb?

Das hängt von der Anzahl der Benutzer und der Betriebsart ab. i:solution CAQ gibt es in den Editionen Starter, Business und Pro, jeweils mit vollem Funktionsumfang. Wir arbeiten mit einmaligen Kosten statt mit Mietmodellen. Einen konkreten Rahmen nennen wir Ihnen im Gespräch; einen Überblick finden Sie unter Preise und Editionen.

Läuft i:solution in der Cloud oder auf eigenen Servern?

Beides ist möglich: als Einzelplatz, als Mehrplatzversion im eigenen Netzwerk oder als Cloud-Lösung, auf Wunsch kombiniert mit dem Webviewer für Mitarbeiter in Produktion und Lager.

Was fällt alles unter Qualitätsmanagement in der Lebensmittelindustrie?

Dazu gehören die Lenkung von Dokumenten und Spezifikationen, das HACCP-Konzept, Hygiene- und Schulungsnachweise, die Bewertung von Lieferanten, Reklamationen und Korrekturmaßnahmen, interne Audits sowie die Rückverfolgbarkeit von Rohwaren bis zum fertigen Produkt. Das Qualitätsmanagement verbindet diese Bausteine zu einem System mit klaren Verantwortlichkeiten.

Was sind die 7 Grundsätze des Qualitätsmanagements?

Die sieben Grundsätze sind in der ISO 9000 beschrieben und bilden die Grundlage der ISO 9001: Kundenorientierung, Führung, Engagement von Personen, prozessorientierter Ansatz, Verbesserung, faktengestützte Entscheidungsfindung und Beziehungsmanagement. Für Lebensmittelbetriebe ergänzen Standards wie IFS Food oder ISO 22000 diese Grundsätze um die spezifischen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit.

Sprechen Sie mit uns über Ihr Lebensmittel-QM

Sie möchten Ihr Qualitätsmanagement digitalisieren oder stehen vor einer Zertifizierung? In einem persönlichen Gespräch gehen wir Ihre Anforderungen, Ihre Abnehmer und Ihre bestehende Dokumentation durch und zeigen Ihnen i:solution CAQ live.

Rufen Sie mich an: Achim Dahmen, +49 2161 402 96 18, oder schreiben Sie an dahmen@concept-pro.de.